23'000 unterwegs in der Solothurner "Sonnenstube"

Gegen 23 000 Personen haben am Muttertag am 9. slowUp Solothurn-Buechibärg teilgenommen. Trotz vereinzelten Regenschauern, zeitweise frischen Brisen und bescheidenen Temperaturen herrschte auf der Strecke und auf den Festplätzen in den Dörfern Hochbetrieb. Polizei und Veranstalter zogen am Abend eine positive Bilanz über den Grossanlass.

 

«Bei uns ist immer schönes Wetter – egal, wie die Prognosen lauten», betonte Beat Stähli, Präsident des Vereins slowUp Solothurn-Buechibärg am Sonntagmorgen. Angesprochen auf die durchzogenen Wetteraussichten für den Tag erklärte er: «Unsere Raps-Felder blühen auch im Regen golden und das strahlende Lachen unserer Kantonsratspräsidentin vertreibt jede dunkle Wolke. Der Bucheggberg ist deshalb die Sonnenstube des Kantons.»

 

Verena Meyer-Burkhard, Gemeindepräsidentin von Buchegg und als Kantonsratspräsidentin derzeit die «höchste Solothurnerin», war Ehrengast an der Eröffnungsfeier in Solothurn. Zusammen mit Finanzdirektor Roland Heim und zahlreichen weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und Gesellschaft.

 

Sport statt Politik

 

«Ich geniesse es», liess Regierungsrat Heim das Publikum wissen, «dass ich heute zum ersten Mal seit Wochen an einem Anlass teilnehmen darf, bei dem es nicht um die Steuervorlagen geht, über die nächsten Sonntag abgestimmt wird.» Und Verena Meyer doppelte nach: «Der slowUp ist zwar sportlich, aber ich brauche zum Absolvieren der Strecke mit dem Velo deutlich weniger Sitzleder als an der siebenstündigen Marathondebatte im Parlament zum Thema Steuerreform.»

 

«Das Wichtigste ist», resümierte Beat Stähli, «dass der slowUp Freude bereitet und Spass macht.» Benno Krämer, Geschäftsführer des slowUp Solothurn-Buechibärg, konnte daraufhin pünktlich um 10 Uhr das Startsignal geben. Schon kurze Zeit später herrschte auf der vom motorisierten Verkehr freien Strecke reger Betrieb: Familien, Einzelpersonen und Gruppen frönten zu Fuss, auf Inline-Skates oder mit dem Velo dem Erlebnis der muskelbetriebenen Fortbewegung.

 

Keine Zwischenfälle

 

Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle. Die Sanitäts- und Rettungsdienste hatten bis zum offiziellen Schluss um 17 Uhr keine nennenswerten Einsätze zu leisten. Für die Sicherheit auf und neben der Strecke hatten Polizisten, Feuerwehrkräfte, Ambulanzdienste, Zivilschützer, mobile Hausärzte auf E-Bikes und Samariterinnen und Samariter gesorgt. Das Sicherheitsdispositiv, das den motorisierten und nicht-motorisiertem Verkehr trennt, funktionierte reibungslos.

 

Grosses Volksfest, grosse Solitarität

 

Die Rahmenveranstaltungen in den Gemeinden und Dörfern machen den slowUp Solothurn-Buechibärg jeweils zu einem riesigen Volksfest. Auch dieses Mal lockten über ein Dutzend Festplätze mit kulinarischen, kulturellen und sportlichen Angeboten zum Verweilen.

 

Besonders erfreulich: Die Verbundenheit mit dem slowUp Solothurn-Buechibärg hat bei den Teilnehmenden inzwischen ein überdurchschnittlich hohes Mass erreicht. Mit berechtigtem Stolz erwähnte Benno Krämer am Abend, dass noch nie so viele Solidaritäts-Sticker verkauft wurden wie dieses Jahr. Der freiwillige Unkostenbeitrag helfe mit, die Veranstaltung finanziell abzusichern.

 

Nationale Träger des Anlasses sind die Gesundheitsförderung Schweiz, die Stiftung SchweizMobil und Schweiz Tourismus. Regional wird der slowUp Solothurn-Buechibärg durch Gemeinden, Firmen, Vereine, Tourismus- und Gewerbeorganisationen unterstützt. Die Arbeit basiert mehrheitlich auf ehrenamtlichem Engagement, das jeweils über 350 Helferinnen und Helfer leisten.

 

Dieses Jahr finden noch 13 weitere slowUp in der Schweiz und einer im Elsass statt. Der nächste slowUp Solothurn-Buechibärg ist für den 14. Juni 2020 geplant. Alle Infos findest du auch hier.

Bild Rivella Sampling Vater mit Kind
Bild Fahrstrecke mit Velofahrern Oberil
Bild Teilnehmer in Gossliwil

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