8. slowUp Solothurn-Buechibärg 2018 - Ideales "Velowetter" lockte zum Sonntagsausflug

Bei «idealem Velowetter» haben am Sonntag rund 28 000 Personen am 8. slowUp Solothurn-Buechibärg teilgenommen. Im Mittelpunkt standen auf der autofreien Strecke durch den Bucheggberg einmal mehr der Spass und das Vergnügen an der mit Muskelkraft betriebenen Fortbewegung. Polizei und Veranstalter zogen am Abend eine positive Bilanz über den Grossanlass..

 

Möglicherweise lag es am zeitweise bedeckten Himmel und an den einzelnen Regentropfen, dass die Zahl der Teilnehmer am 8. slowUp Solothurn-Buechibärg nicht ganz die Höhe der Vorjahre erreichte. Aber wie es im Volksmund heisst: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur verschiedene Arten von gutem.

 

Sandra Boner, die Solothurner «Wetterfee», machte sich diese Weisheit zu Nutze und meinte anlässlich der Eröffnung: «Mit 25° Maximaltemperatur, vielen Wolken und örtlichen kleinen Regenschauern ist heute ideales Velowetter.» Beat Stähli, Präsident des Vereins slowUp Solothurn-Buechibärg, pflichtete ihr augenzwinkernd bei. Als Pollenallergiker sei er über ein bisschen Regen froh. Und bei bedecktem Himmel sei das Velofahren sowieso viel angenehmer als bei stechendem Sonnenschein und Rekordtemperaturen mit fast 30° wie im letzten Jahr.

 

 

Viel Prominenz an der Eröffnung

 

An der Eröffnungsfeier in Solothurn nahmen am Sonntagmorgen zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft teil. Neben Sandra Boner auch Christian Friker, Geschäftsführer slowUp Schweiz, die Buchegger Gemeindepräsidentin Verena Meyer-Burkhard, der Solothurner Stadtschreiber Hans-Jörg Boll, der Direktor von Region Solothurn Tourismus, Jürgen Hofer, sowie Roger Siegenthaler, Präsident des Verbandes der Solothurner Einwohnergemeinden VSEG und Präsident der Regionalplanungsgruppe repla espaceSolothurn.

 

Die Unterstützung der Gemeinden, unterstrich Beat Stähli in seinen Eröffnungsworten, sei denn auch einer der wichtigsten Pfeiler, dass der slowUp Solothurn-Buechibärg jedes Jahr stattfinden könne. Ohne dieses Engagement und jenes der Sponsoren und der freiwilligen Helferinnen und Helfern könne ein solcher Grossanlass nicht durchgeführt werden.

 

Christian Friker, Geschäftsführer von slowUp Schweiz, doppelte nach: «Eine Selbstverständlichkeit ist es nicht, dass solche Veranstaltungen von den Gemeinden uneingeschränkt unterstützt werden.» Nicht auf die Äste hinaus lassen wollte sich Friker jedoch, als ihm die Frage gestellt wurde, welches denn der schönste slowUp in der Schweiz sei. Geboren im Kanton Solothurn, meinte Friker mit einem Schmunzeln, müsse er sich einer Antwort enthalten.

 

Pünktlich um 10 Uhr gab Benno Krämer, Geschäftsführer slowUp Solothurn-Buechibärg, im Kreuzackerpark das Startsignal. Schon kurze Zeit später herrschte auf der vom motorisierten Verkehr freien Strecke reger Betrieb: Familien, Einzelpersonen und Gruppen frönten zu Fuss, auf Inline-Skates oder mit dem Velo dem Erlebnis der muskelbetriebenen Fortbewegung.

 

 

Keine schwerwiegenden Zwischenfälle

 

Die Veranstaltung verlief ohne schwerwiegende Zwischenfälle. Die Sanitäts- und Rettungsdienste hatten bis zum offiziellen Schluss um 17 Uhr hauptsächlich kleinere Einsätze zu leisten, wovon drei Mal mit der Ambulanz. Am Morgen, kurz nach der Eröffnung, musste zudem eine Person mit einem medizinischen Problem von der Polizei reanimiert und mit dem Rega-Helikopter ins Spital geflogen werden. Der Zustand des Mannes soll sich mittlerweile stabilisiert haben.

 

Für die Sicherheit auf und neben der Strecke hatten während der Veranstaltung Polizisten, Feuerwehrkräfte, Ambulanzdienste, Zivilschützer, mobile Hausärzte auf E-Bikes und Samariterinnen und Samariter gesorgt. Das Sicherheitsdispositiv, das den motorisierten und nicht-motorisiertem Verkehr trennt, funktionierte.

 

Die Rahmenveranstaltungen in den Gemeinden und Dörfern machten den slowUp Solothurn-Buechibärg zu einem riesigen Volksfest. Über ein Dutzend Festplätze lockten mit kulinarischen, kulturellen und sportlichen Angeboten. Im Einsatz standen unter anderen 60 Vereine und mehr als 350 freiwillige Helfer.

 

 

Grosse Unterstützung national und regional

 

Die Stiftung SchweizMobil, Schweiz Tourismus und die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz bilden die nationale slowUp-Trägerschaft. Migros, SportXX, Rivella, SUVA, Skoda, EGK und Nimm2 fungieren als nationale Hauptsponsoren, Sponsoren und Co-Sponsoren. Regional wird der slowUp Solothurn-Buechibärg von über 20 weiteren Sponsoren, Partnern und Organisationen unterstützt.

 

Dieses Jahr fanden resp. finden noch 18 weitere slowUp in der Schweiz und einer im Elsass statt (siehe www.slowUp.ch/alle events). Der nächste slowUp Solothurn-Buechibärg fällt ausnahmeweise nicht auf den Regeltermin, den letzten Sonntag im Mai, sondern ist aufgrund von Terminkollisionen für den 12. Mai 2019 (Muttertag) geplant.

Kurz vor 10.00 Uhr

Diskutieren über das ideale Velo-Wetter (v.l.n.r.): Christian Friker (Geschäftsführer slowUp Schweiz), Beat Stähli (Präsident Verein slowUp Solothurn-Buechibärg), «Wetterfee» Sandra Boner, Moderator Ueli Liggenstorfer (Radio 32) und - hier nicht auf dem Bild - Benno Krämer (Geschäftsführer slowUp Solothurn-Buechibärg) anlässlich der Eröffnung des 8. slowUp Solothurn-Buechibärg am Sonntagmorgen im Kreuzackerpark Solothurn

Kurz vor 10.00 Uhr

Hier geht es zu weiteren Bildern wie auch Teilnehmer-Bildern, gepostet mit dem #slowUp.

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